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Als ultimative Huldigung an Found Footage-Horrorfilme gedacht, vereint diese Kurzfilmsammlung Werke unterschiedlicher Qualität. Einige sind sehr einfallsreich und erstklassig inszeniert, während andere eher den Charakter von Füllmaterial haben und keine in sich stimmige Dramaturgie aufweisen. Leider werden längst nicht alle Tricks und Kniffe des Subgenres genutzt, aber die hohe Geschwindigkeit bzw. die Kürze der Beiträge lässt selbst die schwächeren Vertreter kurzweilig wirken. Toll: Alle Kurzfilme werden von einer ausgesprochen unheimlichen Rahmenhandlung zusammengehalten.

 

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Das Remake von dem japanischem Drama „Shiawase no kiiroi hankachi“ aus dem Jahr 1977 zeigt tolle Darstellerleistungen von Kristen Steward und Eddie Redmayne und guten Willen, seinen Charakteren viel Raum zur Entfaltung zu geben. William Hurt bleibt aber trotz viel Spielzeit überraschend blass und Drehbuch, als auch Schnitt wirken so verkampft und konstruiert, dass der Film sich zunehmend vom Zuschauer distanziert, ohne es zu wollen. Eigentlich ein Phänomenen des deutschen Films: Das Problem steht schon im Raum, bevor es ausgesprochen wurde und die Figuren sollen so enigmatisch wie möglich wirken. Das resultiert hier aber in einer Blockade.

 

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Die Stärke der Verfilmung von „Ghost“ von Robert Harris liegt weniger bei dem überschaubaren Plot über die Mechanismen der Macht und ihren schlechten Einfluss auf Menschen, als mehr bei den sorgfältig charakterisierten Protagonisten, bei denen zunehmend auch subtile Handlungen zwischen den Zeilen an großer Bedeutung gewinnen. Erfolgreich und fließend wechselt dieser Polit-Thriller zwischen durchdachtem Krimi-Vexierspiel und Tragödie; bleibt jederzeit spannend, ist absolut blendend gespielt und äußerst geschickt im Einsatz von Humor. Ein Meisterstück!

 

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Die Geschichte zweier Schwestern vor dem Hintergrund drastischer weltpolitischer Veränderungen zwischen 2012 und 2020 ist herausragend gespielt und technisch kompetent. Den tollen Darstellern ist auch zu verdanken, dass der völlig überambitionierte Film an einem Faden gewinnt, an dem man sich orientieren kann. Familienzerfall, Liebesdrama, Ressourcenkriege, Terrorismus – vor allem die Zukunftsentwicklungen werden völlig unbefriedigend abgewickelt. Weniger wäre mehr gewesen.

 

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Der von Takashige Ichise produzierte 6. Teil der J-Horror-Theatre-Reihe konzentriert sich lobenswerterweise auf seine Figuren und verzichtet auf Effekthascherei. Der grundlegende Plot und die Ausgangssituation über neurologische Experimente am menschlichem Gehirn, die Wahnvorstellungen verursachen, ist unheimlich wie reizvoll. Nach dem packenden Start dümpelt der Film leider nur vor sich hin, stolpert sogar manchmal in unfreiwillig komische Szenen hinein und holt nur vereinzelt Gruselstimmung aus der geschaffenen Grundlage heraus.

 

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